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12.06.2016

IfMDA Trend-Prognose für September 2021 (nächste Bundestagswahl): Dramatische Verschiebungen in der politischen Landschaft sind zu erwarten.

 

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Neue IfMDA-Studie

 

IfMDA Schriftenreihe Band 32

Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems: Eine Zwiesprache oder App in die Tonne

Mai 2019

42 Seiten

ISBN 978-3-96265-532-7

 

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E-Book (engl.) Digitalisation of the (German) healthcare system: a dialogue

 

Am Thema Digitalisierung des Gesundheitssystems scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite die Unterstützer der Digitalisierungsidee: Für sie ist die totale Digitalisierung des Gesundheitsgeschehens alternativlos und jeder Akteur hat seine Rolle in der Telematikinfrastruktur einzunehmen; Risiken der Digitalisierung werden dort kaum thematisiert.

 

Auf der anderen Seite die Gegner der Digitalisierung: Für sie bedeutet die Digitalisierung das Ende der eigenen verfassungsrechtlichen Freiheitsrechte und auch das Ende der informellen Freiheit für die Patienten; Chancen der Digitalisierung werden dort kaum wahrgenommen. Zwischen beiden Seiten klafft ein tiefes Loch. Weil es dort - ist man ehrlich - auch nichts Einendes gibt. Der kleinste gemeinsame Nenner ist damit eine leere Menge.

 

Da der Gesetzgeber beim Thema Digitalisierung nun eindeutig auf die Tube drückt (E-Health-Gesetz, TSVG, DVG), scheint es ratsam zu sein, einmal hinter die Kulissen zu gucken, um zu verstehen, mit welchen Inhalten die Digitalisierungsidee scheinbar gnadenlos durch die Gesetzes- und Selbstverwaltungs-Ebenen gepeitscht wird.

 

Der Text ist vielleicht etwas launisch ausgefallen. Es handelt sich um eine Art Zwiesprache.

© 2019 Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA)